Exit Intent-Popups

Was sind Exit Intent-Popups?

Sie wissen nicht, was ein Exit Intent-Popup ist? Dann bewegen Sie bitte den Mauszeiger nach oben (wenn Sie einen PC oder ein Notebook nutzen) und schauen Sie, was passiert (aber bitte nicht direkt die Seite verlassen :-)

Exit Intent-Popups sind Popups, die erscheinen, wenn die Seitenbesucherin die Absicht („Intent“) hat, die Seite zu verlassen („Exit“). Bei dem von uns eingesetzten Tool Thrive Leads wird hierzu geprüft, ob der Mauszeiger das obere Ende der Webseite verlässt. Diese Mausbewegung wird als Hinweis gedeutet, dass der Tab geschlossen werden soll oder eine andere Adresse in die URL-Zeile eingegeben werden soll.

Je nach Sichtweise sind diese Popups ein Segen oder ein Fluch :-)

Da sich diese Popups nicht unterdrücken lassen (es sind ja keine eigenen Fenster, sondern sie überlappen die Webseite), werden sie oft als störend empfunden. Andererseits argumentieren erfolgreiche Anwender dieser Popups, dass sie mit diesen Tools die Eintragungsraten deutlich erhöhen konnten. Offensichtlich funktionieren diese Dinger also.

Nicht verwechseln sollten Sie die Exit Intent-Popups mit den Exit-Popups, die eine Seitenbesucherin tatsächlich daran hindern, eine Seite zu verlassen (Bild folgt).

Diese werden durch JavaScript ausgelöst und müssen aktiv geschlossen werden, sonst verschwinden sie nicht.

Was kann man damit machen?

Eine plumpe Frage wie „Möchten Sie sich in unseren Newsletter eintragen?“ ist im Moment des Aufpoppens vielleicht weniger förderlich.

Sinniger ist es, im Kontext der besuchten Seite eine Frage zu stellen, die ein gewisse Bereitschaft bei zur Beantwortung seitens der Leserin wecken könnte. Zum Beispiel: „Schade, dass Sie keine Zeit haben. Dürfen wir Ihnen unsere Informationen per E-Mail zusenden?“ o. ä.

Sehr hilfreich kann es sein, wenn Sie im ersten Popup gar keine E-Mail-Adresse abfragen, sondern nur eine Ja/Nein-Frage stellen und erst im zweiten Schritt (nachdem die Nutzerin also einmal geklickt hat, Stichwort: Micro Commitment) die Mailadresse abfragen. In meinem oben Beispiel auf dieser Seite frage ich gar keine E-Mail ab, aber das Beispiel hier hat ja auch eher akademischen Wert :-)

Wie erzeugt man diese Popups?

Für Nutzerinnen von WordPress gibt es eine Reihe von – kostenlosen sowie kostenpflichtigen – Plugins, die die Exit Intent-Funktion zur Verfügung stellen. Im Regelfall werden auch noch weitere Möglichkeiten angeboten, ein Optin-Formular zum Eintragen einer E-Mail-Adresse anzuzeigen., z. B. nach Klick auf einen Link oder einen Button, als Widget in der Sidebar o. ä.

Auf dieser Webseite bespreche ich derzeit das Plugin Thrive Leads, das wohl zu den leistungsfähigsten und vielseitigsten seiner Art gehört. Weiter werden folgen.